Dein Leben gehört dir – nicht deinem Unternehmen (#33)

Shownotes

Diese Folge zeigt, dass das, was ein Unternehmer in seinem Unternehmen vorfindet, das genaue Abbild dessen ist, was er bei sich selbst durchgehen lässt. Heiko van Eckert spricht mit Robert Hornsteiner (factorP) über Präsenz statt Erreichbarkeit, das „Sowohl-als-auch" und warum Selbstführung beginnt, lange bevor es knallt.

Es gibt Männer, die funktionieren perfekt, pünktlich, verlässlich, immer am Liefern. Und dann knallt es. Der Körper macht nicht mehr mit. Die Beziehung geht auseinander. Die Kinder werden fremd. Heiko und Robert fragen in dieser zweiten Interview-Folge: Was kostet das System Unternehmen eigentlich den Mann? Und wer trägt die Verantwortung dafür? Robert bringt eine klare These mit: Dein Leben gehört Dir. Nicht Deiner Frau, nicht Deinen Kindern, auch nicht Deinem Unternehmen. Der Schlüssel ist Präsenz, wirklich da sein, wo man gerade ist. Auf der „Beziehungsinsel", auf der Vater-Sohn-Insel, auf der Unternehmerinsel. Im Bett hat das Unternehmen nichts zu suchen. Beim Spaziergang mit der Frau bleibt das Telefon weg. Und im Meeting ist man ganz da oder gar nicht.

Die beiden teilen persönliche Erfahrungen aus 25 Jahren Unternehmerleben, von Heikos Burnout-Klinik bis zu Roberts klarer Routine mit seinem vierjährigen Sohn. Eine Folge für Männer, die ahnen, dass das Hamsterrad nichts von allein langsamer wird.

Über den Gast: Robert Hornsteiner ist Geschäftsführender Gesellschafter von factorP Leadership Development. Seit über 18 Jahren entwickelt er Führungspersönlichkeiten in bodenständig-innovativen Mittelstandsunternehmen, als Sparringspartner für Unternehmer und C-Level-Führungskräfte. Robert Hornsteiner / factorP: https://www.factor-p.com/

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Timestamps 00:00 Intro: Wenn es bei Männern knallt 00:36 Begrüßung und Rückblick auf die letzte Folge 01:39 Robert: vom Bauingenieur zum Coach 02:19 Was kostet das System Unternehmen den Mann? 03:46 Roberts These: Du tolerierst, was du heute hast 06:49 Sowohl-als-auch statt Entweder-oder 09:22 Heikos Geschichte: Warum er und seine Frau getrennte Unternehmen führen 12:10 Das Inselmodell: Beziehungs-, Familien-, Unternehmerinsel 13:37 Präsenz als Hard Fact — und das Handy als ständige Ablenkung 15:40 Wir trainieren uns die Falle selbst an 18:30 Bevor es knallt: die Impulse ernst nehmen 19:31 Wie Männer mit Stress umgehen — und es oft wegschieben 22:04 Jeder Tag ist ein kleines Leben — fünf Minuten Selbstcheck 23:19 Heikos halbe Stunde „Zeit für Heiko" im Kalender 24:33 Was die Unternehmenskultur dafür tun kann 26:12 Heikos erster Chef Willi: Wie geht es dir eigentlich? 27:48 Psychologische Sicherheit als Leistungsfundament 28:25 Die drei Grundbedürfnisse: Sicherheit, Beziehung, Wirksamkeit 29:31 Selbstführung als Voraussetzung 30:13 Verabschiedung und Ausblick auf die nächste Folge: Ambiguität aushalten

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00:00:00: Es gibt Männer, die funktionieren.

00:00:02: Perfekt, pünktlich, verlässlich, liefern immer ab und dann irgendwann knallt es.

00:00:10: entweder der Körper spielt nicht mehr mit oder sehr häufig ist irgendwas in der Beziehung mit der Frau, den Kindern, die einen nicht mehr kennen wollen.

00:00:21: Robert ist heute wieder zu Gast und heute fragen wir was macht das System Unternehmen eigentlich mit dem Mann?

00:00:30: Und wer trägt die Verantwortung

00:00:33: dafür?

00:00:34: Wenn du Lust hast,

00:00:35: bleib dran.

00:00:41: Willkommen zurück

00:00:43: bei meinem Podcast Männer in Balance!

00:00:45: Ich bin Heiko von Eckhardt, ich bin Mann und Berater.

00:00:49: Arbeiter heute immer noch viel als Verhandlungscoach.

00:00:52: Und ich war lange Teil des Systemsunternehmens.

00:00:57: wie ihr letzte Folge schon gehört habt bin ich heute wieder mit Robert Hornsteiner hier.

00:01:04: Er ist Leadership Entwickler Faktor-P.com, findet ihr auch in den Shownotes.

00:01:11: Ist seit achtzehn Jahren als Berater unterwegs im Mittelstand.

00:01:15: Letztes Mal haben wir gefragt was kommt eigentlich zuerst?

00:01:18: Was bedingt sich so Kultur oder Persönlichkeit?

00:01:21: Heute wollen wir mal ein bisschen tiefer gehen in die Persönlichkeit speziell in die Personlichkeit des Mannes etwas persönlicher und etwas tiefer da reingehen.

00:01:30: Was kostet dieses Systemunternehmen eigentlich den Mann?

00:01:35: Robert, ich weiß nicht.

00:01:37: Achtzehn Jahre Unternehmer, was hast du da eigentlich vorgemacht?

00:01:40: Ich habe Tunnels und Brücken gebaut Heiko.

00:01:42: Tunnels!

00:01:45: Ja ja, ich hab große Bauprojekte gemanagt damals für Billfinger und Berger.

00:01:50: und so eine kleine Analogie heute boah ich Tunnel Au!

00:01:57: Im zwischenmenschlichen Bereich.

00:01:59: Ja?

00:01:59: Und Baubrüggen im zwischenmännlichem Bereich, also das ist geblieben allerdings nicht mehr aus Stahl und Beton.

00:02:04: Okay, und das heißt du kennst aber das System Unternehmen, das System speziell im Projekt.

00:02:09: da ist ja richtig Feuer und am Dach

00:02:12: auch

00:02:12: ganz gut von Ihnen.

00:02:14: Ich freue mich, ich freu mich mit dem Spannen der halbe Stunde.

00:02:17: Ich steig mal ein, du siehst ja täglich in deinen Coachings wenn Du die Unternehmen, die Unternehmer begleitest was Unternehmen von den Führungskräften verlangen, was die Unternehmer von ihren Führungskräften verlangern.

00:02:34: Ich sehe dann oft, was es in ihnen anrichtet aber das kriegst du natürlich auch mit.

00:02:39: ich habe selber jahrelang funktioniert.

00:02:41: also ich kann da immer gut mitfühlen weil ich kenne das gut.

00:02:44: ich hab performt und irgendwann gemerkt dass da nicht mehr viel von dem übrig war was ich eigentlich wollte.

00:02:52: Treue Hörer wissen das.

00:02:53: Ja, ich war dann ja auch in der Burnout-Klinik gelandet als es dann gar nicht mehr ging und ich sehe das täglich halt auch beim Männern ... dass es körperlich irgendwo knallt, dass die Beziehung auseinandergeht auf die zweite Ehe geschieden oder irgendwie sowas, dass diese Beziehungen im Job auseinandergehen, dass es Gnazsch gibt mit den Kollegen, mit den Mitgesellschaftern, dass Kinder plötzlich irgendwie fremd wirken oder den Kontakt meiden.

00:03:21: Also, irgendwelche Symptome tauchen dann oft auf und es ist leider kein Einzelfall, ja?

00:03:26: Das ist ein Muster.

00:03:28: Und da wollen wir heute mal genauer hingucken.

00:03:30: Gerne!

00:03:32: Aber du kennst diese Männer ja auch... Was ist denn so aus deiner Berater, aus deiler Organisationsentwickler-Kulturperspektive?

00:03:42: was siehst Du als erstes wenn Du dahin

00:03:44: guckst?

00:03:46: Ich sehe dann eine große Frage Nämlich die Frage, was bin ich bereit zu tolerieren?

00:03:53: Für mich selber.

00:03:56: Ich sage gerne den Zustand, der Unternehmer, die Unternehmerin aktuell hat ist das, was er oder sie bereit ist, zu tolerierend.

00:04:08: Wenn ich bereit bin als Unternehmer zu toleriert, dass jeder hin zum Kunst mich am Sonntag beim Spaziergang mit meiner Frau erreichen kann und ich ans Handy gehe, dann wird sich im Laufe der Zeit ein Muster etablieren.

00:04:26: Dass ich das gar nicht mehr hinterfrage und mein Unterbewusstsein würde es einfach so machen.

00:04:30: aber irgendwann habe ich angefangen das zu tolerieren.

00:04:35: Ich bin selber geschieden Heiko!

00:04:38: Ich bin selbst Unternehmer!

00:04:39: Ich hab zwei erwachsene Töchter und einen jungen Sohn.

00:04:43: Die Art und Weise wie ich jetzt mit dem Matteo umgehe, der am ersten Mai ein paar Jahre alt geworden ist hat eine andere Toleranzgrenze als das was ich bei meinen älteren jetzt erwachsenen Töchtern gelebt habe.

00:05:02: Und das ist aus meiner Sicht essentiell!

00:05:06: Die Frage ist mache ich mir als Unternehmerinnen und Unternehmer darüber Gedanken?

00:05:11: Oft nicht weil es ja unbewusst Etablierte es, so macht man das.

00:05:17: So habe ich das schon alle Jahre gemacht.

00:05:20: Wir sind im Funktionsmodus Aber wenn man genau hinschaut muss man sehen Das Ergebnis Im Leben ist das was ich zu tolerieren bereit

00:05:30: bin.

00:05:32: Super schöne Frage Weil Sie den Blick halt auch wieder zu mir zuerst richteten als Führungskraft Als Unternehmer, in welcher Rolle auch immer?

00:05:45: Ja, und wir sind halt wie du sagst auf dieses Funktionieren trainiert.

00:05:50: Und es ist ja auch immer irgendwas oder?

00:05:54: Also erst war dieses Covid-Zeuch, Chaos und dann war irgendwie Ukraine Wirtschaftslieferengpäße Logistikprobleme Versorgungsprobleme jetzt der... Trump-Wahnsinn da im Iran mit Hormuz zu Preisexploit.

00:06:11: Also es ist ja immer irgendwas, dann ist dieses KI Zeug noch ein Projekt!

00:06:16: Ja also ich meine ... Der Tag könnte ja achtundvierzig Stunden haben und das wäre immer noch nicht genug.

00:06:24: Also funktioniere ich hau' ich mich halt rein um mein Unternehmen zu sichern, um Gewinne zu sicheren, um Arbeitsplätze zu sichere, um die Verantwortung zu übernehmen für meine Familie, von meinen Unternehmen manchmal auch in der anderen Reihenfolge.

00:06:40: Und ganz ehrlich ich kenne das vor mir selber dann bleibt am Ende halt kaum mehr Zeit für mich und bei mir hinzugucken wie es mir gerade geht.

00:06:49: Es ist interessant weil so im Laufe der Jahre Heiko habe eher im Sowohl als auch zu denken.

00:06:58: Und da mag ich dich und euch mal einladen, im Sowoll-als-auchzudenken und nicht im Entweder oder.

00:07:05: Ich erlebe viele Unternehmer und Unternehmerinnen die sagen ja entweder Unternehmen oder Familie also in sich das sprechen sie nicht laut aus aber irgendwo gibt es dann einen Kompass der heißt ja entweder des eine oder des andere.

00:07:22: Für mich hat sich die Welt komplett verändert, nachdem ich angefangen habe im Sowohl als auch zu denken.

00:07:30: Mein Leben, Michael gehört mir und sonst niemandem – nicht meiner Frau, nicht meinen Kindern oder auch nicht meinem Unternehmen, auch nicht der Gesellschaft oder wem auch immer mein Eigentum.

00:07:46: Und da bin ich wahrscheinlich noch nicht ganz durch!

00:07:50: Aber je mehr das durchläuft, durch meinen Sieb, dass mein Leben mir gehört.

00:07:57: Umso eher fange ich an Entscheidungen zu treffen, die da sagen jetzt spiele ich mit meinem Sohn am Spielplatz auf der Skaterbahn.

00:08:07: Aktuell geht er sehr gerne auf die Skaterbahnen.

00:08:09: Da sind wir dann ganz präsent und wenn ich hier bin, bin ich ganz präsent.

00:08:14: Jetzt klingelt ihr kein Telefon und selbst wenn der Matteo jetzt irgendeinen Bedürfnis hätte Es liegt draußen, gehe ich nicht ran.

00:08:23: Das heißt das größte Geschenk was wir wirklich auch machen können als Unternehmer ist Präsenz zu sein und mit dem Mindset sowohl also auch Ich darf präsent sein bei meinen Mitarbeitenden Bei meinen Kunden In der Werkstatt in der Produktion im Vertrieb wo auch immer.

00:08:42: Aber ich darf doch auch präsend sein wenn ich Sport mache Muss ich da noch aufs Handy glotzen?

00:08:48: Nee dann mach' ich Sport.

00:08:50: Wenn ich mit meiner Frau spazieren gehe, muss das Handy dabei sein?

00:08:54: Muss da die Firma dabei sein oder nachts im Bett.

00:08:59: Viele Unternehmer... Da liegt nicht der graue Elefant im Bett sondern das Unternehmen legt mit dem Bett.

00:09:06: Die Mitarbeiter liegen mit dem Bet weil der Unternehmer die Gedanken um die Mitarbeiter kreisen um den Vertrieb und um das Unternehmen kreissen.

00:09:15: ja aber gehört denn das Unternehmen mit ins Bett?

00:09:19: mal?

00:09:20: Spannende Frage.

00:09:21: Ich finde nicht?

00:09:22: Nein, nicht!

00:09:25: Also

00:09:26: jetzt ist meine Frau ja auch Beraterin und als wir uns kennengelernt haben vor fast sechsundzwanzig Jahren, haben wir relativ früh zu Beginn unserer Beziehung mal ein Projekt gemeinsam gemacht Und das ist auch gut gelaufen.

00:09:43: Wir konnten das zusammen.

00:09:44: Es war am Anfang so ein bisschen.

00:09:46: jeder musste dem anderen natürlich beweisen dass er auch gut und klar.

00:09:49: Aber es war dann okay, war dann gut.

00:09:52: Und ich weiß noch wie heute das Projekt war im Hessischen und in Taunus.

00:10:00: Wir sind anschließend, saßen wir in meinem Auto und sind weitergefahren nach Würzburg zu meiner Mutter.

00:10:05: Und meine Frau und ich haben uns angeguckt und gesagt, wir können das zusammen aber wir machen's nie wieder.

00:10:13: Und zwar genau aus dem Grund weil ... Ich hatte damals hat sie noch in Düsseldorf gewohnt, ich in München.

00:10:19: Wir haben drei Tage das Projekt vorbereitet und den Workshop zwei Tage gemacht.

00:10:25: Und in diesen fünf Tagen war der erste Satz morgens im Bett ging nicht um Schatz, ich hab dich lieb, sondern der ging um.

00:10:33: Du sag mal wir müssen heute noch das an das und wie fangen wir denn an?

00:10:37: Und der letzte Satz abend vorm Einschlafen war nicht schatz ich liebe dich, sondern er war du sag mal was machen wir denn jetzt morgen?

00:10:45: Und wir haben vierundzwanzig Stunden.

00:10:47: ständig lag dieser Workshop mit uns im Bett, am S-Tisch, im Auto und so.

00:10:54: Wir haben auch Selbstschutz damals sozusagen nicht gesagt wie gehen wir damit um?

00:11:00: Wir haben damals radikal gesagt wir machen unsere Businesses getrennt sie ihres ich meine es jeder hat sein Unternehmen und dann können wir uns austauschen aber wir müssen nicht Familie gemeinsam, Paarzeit gemeinsam.

00:11:16: Die eben gemeinsam ist unsere Zeit ohne dass wir jetzt auch noch wieder über Unternehmen und sonst was reden müssen.

00:11:22: also das war unserer Entscheidung aus genau diesen Grund.

00:11:26: aber

00:11:26: eine riesige Herausforderung gerade für Unternehmerpaare.

00:11:30: ja also auch wo beide im Unternehmen wirken.

00:11:34: aber eben auch einer Unternehmer ist andere vielleicht nicht spielt keine Rolle.

00:11:40: Das ist sehr, sehr raumgreifend.

00:11:44: Ganz oft weil viel Engagement, viel Geld, viel Verantwortung ja auch für ganz viele Unternehmerinnen und Unternehmen auch ein Herzensprojekt, ein Lebensprojekt.

00:11:55: Und dass das Raum einnimmt, ist klar.

00:11:57: aber wenn ich jetzt schaffe und da mag ich jeden Einladen auch mal darüber nachzudenken, dass das Leben Ich sehe das ganz oft wie so ein Inselstaat.

00:12:10: Also stellen wir uns mal einen Inselstart vor, Hawaii, mehrere Inseln und dann gibt es eine Insel die heißt Robertinsel und da bin ich bei mir.

00:12:22: Da meine ich Sport, da meine ich das was mir Energie gibt wo ich auftanken kann.

00:12:26: Dann gibt's die Beziehungsinsel, ich und Sandra, Sandra und ich und sonst keiner nicht der Hund, nicht die Katzen, nicht unsere Kinder Beziehungsinsel.

00:12:35: Da gibt es die Familieninsel, da gibt's die Jobinsel... ...da gibt sie Unternehmerinsel,... ...da gibts die Vereinsinsel.... ...da gebts die Herkunftsfamilieninsel!

00:12:42: Wir haben ja alle...

00:12:44: Heiko, ein prall gefühltes Leben!

00:12:46: Wenn wir genau hingucken!

00:12:47: Prallprallpralgefühlt!

00:12:50: Und jetzt ist die Frage... Wie schaffe ich es dass ich präsent da bin wo ich bin?

00:12:59: Also auch so'n bisschen Senen Anklang, wenn ich trinke, drinke.

00:13:03: Wenn ich gehe, gehe ich... ...wenn ich auf der Beziehungsinsel bin, bin ich auf die Beziehungsinsel.

00:13:09: Wenn Ich im Job bin, Bin ich im Job und nirgends anders Und dann ist ja das Spannende unserer Gehirn eher Monotas gegen unterwegs Dann bin ich präsent, da macht es mir Spaß Da komme ich in den Flow Aber nicht wenn ich denke, ich kann alles parallel und alles auf einmal machen Heiko.

00:13:25: Das heißt wir leben oft anders Als das, wie wir eigentlich als Menschen wirklich gestrickt sind und es finde ich echt

00:13:34: oft

00:13:35: sehr phänomenal.

00:13:37: Also ich hatte auch diesen Sendengedanken im Kopf, falls du das gesagt hast.

00:13:41: Und ich weiß, wie schwer mir das fällt dass wenn ich esse, dass ich dann esse und nicht noch parallel Zeitung lese, Hypehead-Zeitung lesen werden.

00:13:54: Wie schwer mehr das fällt irgendwo zu sein und das Handy wirklich wegzulegen.

00:13:59: Ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, ich hab offen nur noch mein Handy dabei mehr brauche irgendwie nicht mehr braucht kein Geldbeutel mehr braucht keinen Autoschlüssel mehr ist alles das Handy.

00:14:07: also habe ich nur noch das Handy dabei dann liegt das oft auf dem Tisch, weil wo soll ich sonst hin tun?

00:14:12: Handtasche hab' ich keine, Schakette habe ich oft keines an.

00:14:15: Hier reinstecken mag ich's auch nicht da direkt am Herz also liegts auf den Tisch.

00:14:19: Ich finde es entsetzlich!

00:14:21: Weil dass immer so eine Präsenz hat, dass ist immer so ne Ablenkung, immer so ein... Also habe ich mir angewöhnt das wegzustecken.

00:14:29: oder ich geb's meiner Frau oder ich steck's jetzt doch irgendwo nix aufs Sitz oder sowas, dass das da weg ist.

00:14:34: ja, wenn ich hier bin So wie du sagst, jetzt sind wir hier im Gespräch.

00:14:38: Hier ist kein Handy, keine Ablenkung.

00:14:41: Wir beide sind hier und ich glaube das macht auch das Gespräch und die Qualität aus.

00:14:48: Das ist was man eben im Mitarbeitergespräch, im Paargesprächen mit meinem Sohn halt genauso habe.

00:14:58: Wenn ich mit dem unterwegs bin dann bin ich mit ihm unterwegs.

00:15:03: wenn ich mit diesem Tag Skifahren gehe was wir sehr häufig tun, ja weil für beide leidenschaftliche Skifahrer sind.

00:15:10: Dann ist so wo ich sage dann gehen wir da diesen Tag Skifahren und dann habe ich kein Laptop dabei und nicht noch fünf E-Mails die ich beantworten muss sondern dann bin ich diesen Tag oder die Nacht und den Tag das Abendessen meistens nehmen meistens nur mit.

00:15:22: dazu bin ich mit Janis unterwegs und dann ist es Qualitätszeit und die verbringe ich schönes Bild auf dieser Vaterinsel sozusagen auf dieser Vatersohninsel.

00:15:32: Und wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, genauso!

00:15:34: Das musste ich aber lernen, dass ich da nicht erreichbar bin.

00:15:37: Dass wenn

00:15:38: ich Spaziergang

00:15:38: mache, das ich nicht erreichbar bin...

00:15:40: Ich glaube auch, dass wir da fast wie eine Falle laufen, wenn man das völlig unbewusst so weiter trainieren, ja?

00:15:48: Mit Handy und immer erreichbaer und alles schicke-toll und Instagram und Co.. Und die Frage ist wo ist es echte Leben?

00:15:56: Und das echte Leben findet in meiner Welt, in der Präsenzstadt.

00:16:01: Jetzt im Gespräch echtes Leben!

00:16:04: Wenn ich mit meiner Frau zusammen bin, sie ihm im Arm halte und sie frage, du wie war dein Tag?

00:16:11: Echtes Leben.

00:16:12: Wenn ich mir meinem Matteo spiel irgendwas malen und er mitmalt und wir gemeinsam einen Flipchartblatt bemalen... ...echtes leben.

00:16:22: Das ist glaube ich das wo wir aufpassen müssen, dass wir nicht in den Scheinwelten unterwegs sind zu sehr und das Leben verpassen.

00:16:33: Ja?

00:16:33: Und ich glaube ... Leben ist jetzt ne?

00:16:36: Also das andere war, das andere kommt also hoffentlich aber das Leben ist Jetzt!

00:16:42: Und wie du sagst, dass es gilt für private Bereiche, für Meathime so ein Vater rollen und und und.

00:16:49: Aber das gilt ja genauso für Unternehmensrollen.

00:16:52: Wenn ich dann im Meeting bin, wenn ich im Workshop bin.

00:16:56: Wenn ich im Coaching bin, dann bin ich in Coaching und nicht irgendwo anders.

00:17:01: Dann bin ich im Workshop und nirgendwo anders.

00:17:04: Und ... Ich merke das bei mir.

00:17:06: Mir hat es vor vielen Jahren mal eine Coachin zu mir gesagt.

00:17:12: Da hab' ich das so erzählt, ist so ne Anekdote.

00:17:15: Also wenn ich vor der Gruppe stehe, Workshop gebe, Trainingsgeber was ich leidenschaftlich mach, gern mache Dann mach ich das, hat jemand zu mir gesagt.

00:17:23: Heiko, du machst das bis zur Selbstaufgabe?

00:17:26: Ich merke das daran ... Ich merk noch nicht mal, dass ich aufs Klo muss!

00:17:33: Wenn ich sag so, jetzt machen wir eine Viertelstunde Pause, dann geht es ein bisschen runter und dann merk ich erst ... Oh, schütze!

00:17:39: Jetzt was

00:17:39: zeigt.

00:17:39: Vorher

00:17:41: hab' ich's nicht gemerkt.

00:17:42: Weil da bin ich in diesem Moment im Flow.

00:17:45: Und ich glaube, das ist das, was es ausmacht.

00:17:48: Wenn ich Workshop halte, halt ich einen Workshop.

00:17:51: wenn ich meine Frau im Arm halte, halte ich meine Frauen im

00:17:53: Arm.

00:17:54: Und das macht den Unterschied?

00:17:57: Das macht auch den Unterschied in der Resonanz.

00:18:01: dann bei den Menschen die es mit dir zu tun haben.

00:18:04: als Unternehmer ein Mitarbeitergespräch zu führen und ich bin ganz präsent da brauche nicht viel Wertschätzung ausdrücken das ist per se ein Riesen Geschenk.

00:18:16: ja Und je mehr wir abgelenkt sind, umso größer werden diese Geschenke auch in der Wahrnehmung.

00:18:21: Und deshalb ist auch ein Teil guten Unternehmertums aus meiner Sicht das du lernst Präsenz zu sein.

00:18:30: Und zwar ... und jetzt würde ich die Kurve gerne noch mal kriegen zu dem Anfang und zwar bevor es knallt!

00:18:37: Bevor es knaller.

00:18:38: Ja.

00:18:39: Das finde ich immer wieder die Herausforderungen wie bekommen wird die Menschen?

00:18:44: Die Unternehmer?

00:18:44: Die Führungskräfte dazu rechtzeitig damit anzufangen, bevor es weh tut.

00:18:51: Weil ich erlebe und das ist glaube ich ein spezielles Männer-Phänomen auch.

00:18:56: Ich glaub wir Männer fragen nicht so gerne um Hilfe ja?

00:19:00: Wir können das schon allein, wir fragen noch nicht nach dem Weg.

00:19:03: Ja also geschweige den hole ich mir einen Coach plus weil's irgendwo hier in der Schulter oder ... weil ich mit meiner Frau vielleicht mal eine Quatsch kriege hin oder... Also die Frage is Was können wir den Zuhörern mitgeben?

00:19:17: Was sind die Symptome, was sind die Dinge, die du siehst in deinem Alltag, die ich sehe.

00:19:22: Ich glaube, fangen wir mit deinen Beobachtungen an und man sagt so hey Leute da lohnt es sich mal hin zu gucken, mal ihnen zu halten, mal Präsenz zu lernen.

00:19:31: Also im Kern sprechen wir ja über Stress auch und die Frage wie gehen wir Männern mit Stress um ist eine gar nicht so leichte Frage Heiko weil die Wahrnehmung ganz oft weggeschoben wird.

00:19:46: Also, ganz oft haben wir ja die Impulse!

00:19:49: Wir hören nur nicht drauf.

00:19:51: Ganz oft sagt uns unsere Frau du... aber wir hören nicht darauf.

00:19:56: Das heißt aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Aspekt ist wieder zu lernen die eigene Wahrnehmung den eigenen Impulsen zu vertrauen, wiederzulehren den Menschen Gut mit uns meinen, zu vertrauen.

00:20:15: Und dann aber nicht wegzuschieben und zu sagen ne stimmt net... Ich hab da auch so ein Mechanismus.

00:20:22: meine Frau sagt du zwei-drei Mal genossen bist du da irgendwie erkältet oder so?

00:20:28: Und ich sage immer ne!

00:20:30: Ne!

00:20:31: Bin ich erkältelt?

00:20:32: Nicht

00:20:32: nicht!

00:20:33: Und daran merke ich dass in dem Moment dann... Hey Robert, komm schau mal ehrlich hin ja Und ich glaube, das ist was wir wieder trainieren dürfen.

00:20:44: Das ehrliche Hinschauen.

00:20:46: und auf der anderen Seite dürfen wir diese Resilienz aus meiner Sicht auch nicht verteufeln weil wenn ich auch trainiere als Mann oder Frau völlig egal auch mal etwas zu tun was ich nicht gerne tue einen Schritt zu gehen den ich nicht so gerne gehe vielleicht auch mal über meine Grenzen geh dann trainiere ich ja mein System für die Herausforderungen um Wenn es eng wird, auch besser damit umzugehen.

00:21:13: Das hat immer so beide Seiten.

00:21:16: und auch da Balance Heiko Es darf doch Zeiten geben wo ich mal über Grenzen gehe.

00:21:23: Wachstum geht nicht in der Komfortzone Geht nur über die Grenze hinweg.

00:21:28: Aber das ist Balance.

00:21:31: Dann trotzdem darauf zu achten was sind die Impulse Und sie ernst zu nehmen.

00:21:37: Ich glaube dass müssen wir echt lernen dass wir auf diese Impulse, dass wir die wahrnehmen wieder und das wir sie ernst nehmen.

00:21:49: Dass wir dann an der Stelle mal innehalten und mal eine Schleife drehen und sagen hey was will mir das Leben da gerade sagen?

00:21:56: Was will mein Körper da grade sagen?

00:22:00: Der Streit mit meiner Frau da grade sagt!

00:22:04: Da ist es oft so Heiko, du hast es selber beschrieben.

00:22:08: Wir laufen in unserem Hamsterrad und irgendwann sagen wir müssen mal was machen.

00:22:14: oder war etwas?

00:22:15: Lass uns mal hinschauen!

00:22:16: Ich mag euch einladen darüber nachzudenken.

00:22:19: wie wäre es wenn wir jeden Tag hinschaun.

00:22:23: Jeder Tag ist ein kleines Leben sage ich immer gerne.

00:22:26: das heißt wenn ich am Tag fünf Minuten habe wo ich als Mann als Unternehmerin und Unternehmer einfach mal hinstellen Wo bin ich?

00:22:36: Wie geht es mir, wie fühle ich mich.

00:22:38: Wo sind meine Challenges und wofür bin ich dankbar?

00:22:42: Was kostet mich gerade an einfach mal fünf Minuten Zeit für mich ab?

00:22:46: Dann habe ich in den fünf Minuten die Möglichkeit Impulse wahrzunehmen.

00:22:51: Habe ich in diesen fünf Minuten eine Möglichkeit zu justieren wo geht die Reise hin?

00:22:57: Ich muss ja nicht warten bis ich sechs Monate am Stück Vollgas gegeben hab vor der Wand langende.

00:23:05: Das heißt, die Einladung von mir ist wirklich eher zu trainieren.

00:23:10: wie kann ich das jeden Tag ein bisschen machen?

00:23:14: Homeopathische Dosis auch für die Psycho-hygiene Heiko.

00:23:19: Das ist ja eine Übung, die ich hier im Podcast glaube.

00:23:22: schon dreimal gesagt habe es Ich selber hab eben bei mir im Kalender jeden Tag eine halbe Stunde drin stehen Die heisst Zeit für Heiko Das ist meine Meathime.

00:23:36: Und die steht im Kalender und die hat genauso viel Wert wie ein Call mit einem Kunden oder das Abendessen mit meiner Frau, das ist die Zeit für mich.

00:23:45: Und ... Ein Prozent des Tages sind vierzehn Minuten, vierundzwanzig Sekunden, glaube ich.

00:23:51: Also es ist eine halbe Stunde zwei Prozent des Tages.

00:23:55: Und ganz ehrlich, ich find's vollkommen

00:23:57: angemessen!

00:23:58: Absolut.

00:23:59: Dass ich mir zwei Prozent eines Tages für mich zeitnehme?

00:24:04: Genau.

00:24:05: Punkt!

00:24:06: Oder?

00:24:07: Also das ist so...

00:24:07: Nichts mehr hinzuzufügen, ist so.

00:24:10: Das haben wir aber ganz oft nicht trainiert und aus meiner Sicht geht es darum da wieder Bewusstsein zu entwickeln dass das nichts Schlechtes ist, dass das ja was Gutes ist, was Positives ist.

00:24:22: wenn der Unternehmer, wenn die Führungskraft, wenn der Mann sich auch um sich kümmert dann brauchen wir uns nicht darüber aufregen wenn sich andere um sich kümmern, wenn man selber tun.

00:24:34: Das war jetzt der Schwenkgenau, den ich noch machen wollte.

00:24:37: Was kann denn ... Jetzt kommst du ja nach aus der Kulturecke und so?

00:24:41: Was kann die Unternehmenskultur, was kann der Unternehmer, die Führungskraft, das Unternehmen dafür tun, dass die Fährungskräfte das tun und diesen Freiraum haben

00:24:52: und sich nehmen?

00:24:53: Sensational Kleinigkeiten Beispiel Wenn der Unternehmer beginnt ein Meeting zu eröffnen und sofort in die To-do's geht.

00:25:05: Was haben wir alles?

00:25:07: Für Projekte, wo läuft was schief zack, zack... Das ist ja eine Unternehmer und der andere Unternehmer sagt, die ersten fünf Minuten von diesem Meeting nehmen wir uns mal Zeit für uns.

00:25:20: und mich interessiert wirklich wie du gerade da bist.

00:25:24: Mich interessiert mir wirklich wie es dir gerade geht.

00:25:27: Erzähl doch mal!

00:25:29: Und das Spannende ist dass gerade bei Kulturveränderungen, Unternehmer, die das neu beginnen haben da echt Bedenken.

00:25:42: Weshalb bedenken?

00:25:43: Das ist doch was sehr Menschliches, was sehr Würdevolles und was sehr Kraftvolles.

00:25:48: auch mal zu fragen, Mensch wie bist du da?

00:25:50: Wie geht es dir grad?

00:25:52: Und das ist der Beginn!

00:25:54: Wenn ich mich aber selber nicht traue, mich zu fragen – wie geht's mir

00:25:57: grad?!

00:25:57: Dann frage ich niemandem anders schon gar nicht meine Mitarbeitenden, wie es mir geht Kleine Kultur veränderte Elemente, Check-ins mal so gestaltet haben einen Riesenimpakt.

00:26:12: Ich erinnere mich noch an meinen ersten Chef damals im Vertrieb Willi.

00:26:17: der hatte die Angewohnheit abends also Willy war so ein Langarbeiter ich auch.

00:26:22: wir waren dann oft abends noch im Büro Und der kam dann oft mit einer Tasse Kaffee oder so.

00:26:27: Er hat mir dann oft noch mal eine mitgebracht und an Wasser oder so, hat sich einfach hingesetzt und hat mir genau die Frage gestellt, sagst du, hey Maiko wir haben heute alles mögliche besprochen gemacht.

00:26:35: aber was mich noch interessiert ist wie geht es dir denn eigentlich?

00:26:38: Das war... also das ist jetzt pfff vierzehn Jahre her nicht ganz aber fast ja.

00:26:43: Wo ich sag so, ja daran erinnere ich mich noch.

00:26:45: Weil das war eine Qualität von Willi sich eben auch für den Menschen Heiko zu interessieren und ich wusste dass er sich auch für sich interessiert.

00:26:54: Und das hat mich geprägt.

00:26:55: da waren nicht nur ... wie viel Umsatz hast du heute gemacht?

00:26:58: Wie viele

00:26:58: Bundersen angerufen?

00:27:00: Das war zu dem Zeitpunkt längst...das hat der grad nicht interessiert.

00:27:03: gerade hat das interessiert und das prägt und das ist Kultur.

00:27:07: Definitiv!

00:27:08: Und als Unternehmer- und Unternehmerinnenführungskraft sind wir immer Vorbild, das müssen wir wissen.

00:27:14: Und einfach mal auch voranzugehen und selbst zu reflektieren sich Zeit zu nehmen nicht durchzuhetzen, durch die Termine in den Meetings wirklich präsent zu sein.

00:27:27: Das sind vermeintliche Kleinigkeiten aber die haben eine riesengroße Auswirkung auf dass wie sich die Menschen im Umfeld dann plötzlich fühlen.

00:27:37: Plötzlich ist Sicherheit da.

00:27:39: Zwischenmenschliche Sicherheit, psychologische Sicherheit ist ja die Frage wie bereit bin ich zwischenmenschliches Risiko einzugehen.

00:27:48: Das ist ungefähr die Definition von psychologischer Sicherheit.

00:27:52: und wenn ich bereit bin, Risiko einzugehen dass sich meinem Chef sage wie es mir geht klingt komisch, ist aber für viele so.

00:28:03: Dann baut sich Sicherheit auf und auf dem Boden von Sicherheit baut sie Performance auf.

00:28:10: Völlig simpel!

00:28:11: Ist aber so.

00:28:12: Wenn es den Menschen gut geht, geht's auch der Company gut?

00:28:17: Und dann gehts... Also wir haben früher einen Vertrieb, wenn man gesagt hat, gut geht's dem Kunden gut.

00:28:22: Dann geht es der Company gut.

00:28:23: Das ist die Wirkette nicht andersrum.

00:28:25: Ja und

00:28:26: wir haben ja tatsächlich drei richtig große Grundbedürfnisse, die wir oft übersehen.

00:28:35: Das erste ist Sicherheit das heißt der Job das Unternehmen aus der Unternehmerin, der Führungskraft ist auf dieses Konto einzuzahlen.

00:28:42: Was kann ich alles machen?

00:28:44: Dass ich selber mich sicher fühle, dass meine Mitarbeitenden sich sicher fühlen.

00:28:48: und das zweite Grundbedürfnis ist positive Beziehungserfahrungen zu machen im Miteinander.

00:28:53: Wir sind soziale Wesen, positive Beziehungserfahren.

00:28:56: Und das Dritte ist Ich will ja Wirksamkeit haben!

00:29:00: Ich will kooperieren, mit anderen zusammenarbeiten.

00:29:03: Ich will was leisten, ich will etwas machen.

00:29:08: Es ist ja nicht mehr, dass die Unternehmer glauben das die Mitarbeiter nicht Bock darauf haben was zu leisten.

00:29:17: Und meine Aufgabe ist es auf diese drei Konten einzuzahlen und je besser ich das mache umso eher kommt hinten eine tolle Kultur raus und damit auch richtig viel Erfolg.

00:29:31: Das ist der perfekte Schluss.

00:29:32: jetzt eigentlich schon wieder für die Folge Und ich glaube, das Ganze funktioniert halt nur wenn ich selber als Unternehmer, wenn ich selbst als Führungskraft da in der Lage bin bei mir selber hinzuschauen.

00:29:44: Ja dann kann ich auch bei den anderen hinschauen Wenn ich selber in derlage bin mich sicher... also wenn ich mich bei mir sicher fühle, kann ich Sicherheit geben.

00:29:54: Nur wenn Ich selber Bock habe was zu tun Das haben die meisten ja Kann ich das weitergeben?

00:30:02: interagieren will.

00:30:03: Wenn ich selber mit mir in guter Beziehung bin, dann kann ich es auch bei den Mitarbeitern sein und dann funktioniert's auch zu Hause und auch an den anderen Beziehungen.

00:30:14: Ja wahnsinnig schon wieder eine halbe Stunde um!

00:30:17: Vielen Dank Robert für die beiden Gespräche.

00:30:19: Es war grandios fand ich.

00:30:23: wenn ihr es genauso grandios findet gerne, ihr wisst schon was kommt.

00:30:28: Liken, kommentieren, fünf Sterne geben, Glocke drücken, Kanal abonnieren, irgendwas davon.

00:30:34: Ja vielleicht den Podcast noch einem Kollegen weiter empfehlen wo er sagt, der hätte Lust darauf sich das auch anzuhören.

00:30:42: Robots Website Faktor-P.com findet ihr in den Show Notes, meine kennt ihr sowieso schon.

00:30:49: Ich freue mich, wenn wir uns in zwei Wochen wiedersehen.

00:30:52: Dann wieder mit einer Solo-Folge!

00:30:56: Da geht's um so eine Kompetenz die mir in Zeiten wie diesen sehr am Herzen liegt.

00:31:01: Ja?

00:31:01: Da geht es um das Thema Ambiguität aushalten auch noch mal so ne Kernkompetenz, die viel auch mit Präsenz zu tun hat unserem Kernthema von heute.

00:31:13: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:31:15: vielen dank für deinen Besuch.

00:31:16: Danke dir Heiko.

00:31:18: Wir sehen uns in zwei Wochen.

00:31:19: Bleibt

00:31:24: dran!

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