Ich habe gegen den Willen meiner Mutter entschieden

Shownotes

📚 Ressourcen & Links: Hannah Arendt – „Wahrheit gibt es nur zu zweien“ Kontext & Einordnung: https://de.wikipedia.org/wiki/WahrheitundPolitik

Folge Heiko auf Social Media und bleibe informiert über Neues: 👉 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heikovaneckert/ 👉 Instagram: https://www.instagram.com/heiko_vaneckert/ 👉 Facebook: https://www.facebook.com/heikovaneckert

Du kannst diese folge auch bei YouTube ansehen 👉 YouTube: https://www.youtube.com/@MännerinBalance 📌 Mehr Infos & mentale Balance: https://www.heikovaneckert.com Time Stamps 00:00 Entscheidung gegen den Willen der Mutter – Schuldgefühle & Verantwortung 02:30 Warum Pflege alter Eltern viele Männer 45+ emotional triggert 04:00 Krankenhaus, Demenz & die drei zentralen Entscheidungsfragen 05:15 Umzug ins Pflegeheim: richtige Entscheidung ohne gutes Gefühl 07:10 Zerrissenheit aushalten – innere Klarheit ohne innere Harmonie 09:35 „Ist es genug?“ Grenzen der eigenen Verantwortung erkennen 15:40 Quintessenz: Innere Wahrheit, Ambivalenz & echte Verantwortung

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich habe meine Mutter gegen ihren Willen und um ehrlich zu sein auch über ihren Kopf hinweg aus ihrem Haus heraus, aus meinem Elternhaus heraus in einem Pflegeheim verlegen lassen.

00:00:14: Ich bin mir sicher es ist zu ihrem Besten und das ist die richtige Entscheidung.

00:00:17: und trotzdem bin ich innerlich zerrissen und hab ziemlich Schuldgefühle.

00:00:22: Wie's mir dabei ergangen ist wie ich damit umgegangen bin darum gehts heute in dieser Folge Männer in Balance.

00:00:28: Ich habe gegen den Willen meiner Mutter entschieden.

00:00:31: Warum innere Klarheit wichtiger ist als ein gutes Gefühl?

00:00:36: Herzlich willkommen zu meinem Podcast, Männer im Balance!

00:00:56: Es geht um Schuldgefühle im Zusammenhang mit Verantwortung.

00:01:01: Und was denn alles so passiert, wenn alte Mutter-Sohnthemen wieder hochgespült werden in der neuen Lebensphase?

00:01:10: Also es geht um die neue Lebensphase für meine Mutter aber auch um eine neue Lebensfase für mich.

00:01:14: dadurch und da gab's einige emotionale Wallungen und darum soll es heute gehen das Interview mit Chris Lawrence dass ich in der letzten Sendung angekündigt habe wird dann in zwei Wochen kommen.

00:01:28: Ich wollte das Thema heute hier reinschieben, weil es mich gerade berührt und mir gerade wichtig ist und ich es gerne mit euch teilen

00:01:35: wollte.".

00:01:36: Ich weiß, vielen Männern geht es so wie mir dass wir irgendwie das Gefühl haben nicht genug getan zu haben oder nie genug getan Zu haben Und ich weiß viele Männer grade Mitte vierzig und älter haben alternde Eltern bei denen es dann um Pflege geht, bei den es um Verantwortung geht und wo's dann immer schnell auch um Schuldgefühle geht.

00:01:59: tue ich genug.

00:02:02: Gerade Pflege- und Demenztrickern.

00:02:04: natürlich so alte Themen und Ich will heute nicht klagen versprochen.

00:02:10: Ich will reflektieren weil ich glaube, weil ich hoffe das ist auch für euch eine Relevanz hat.

00:02:17: paar Fakten Meine Mutter ist ein neunzeig Jahre alt.

00:02:23: meinen Vater ist vor acht und ein halb Jahren gestorben.

00:02:26: Und meine Mutter war bis Dezember alleine zu Hause, hat ihren Haushalt geführt, hat gekocht.

00:02:32: Es ging ihr körperlich okay so dass sie zwischen Schlafzimmer Wohnzimmer Esszimmer und Küche da noch gut hin- und herkommenkollnete.

00:02:40: Natürlich kamen Pflegedienst für ihre Medikamente und für die Körperpflege und sowas aber den Rest hat sie allein gemacht jeden Tag.

00:02:46: Dazu kommt, dass meine Mutter in Würzburg lebt.

00:02:49: Also da wo ich aufgewachsen bin im Elternhaus.

00:02:51: das ist gut dreihundert Kilometer entfernt und meine Schwester lebt in Portugal.

00:02:56: Das ist also noch weiter weg so dass der Kontakt zwischen mir und meiner Mutter sehr lose und sehr wenig war In den letzten Jahren.

00:03:04: dazu kommt die Beziehung War auch echt schwierig.

00:03:09: Nur ganz kurz Meine mutter verweigert mir die Auskunft über meinen leiblichen Vater und das hat unser Verhältnis natürlich belastet.

00:03:18: Inzwischen ist mir klar, diese Frage bleibt unbeantwortet.

00:03:22: ich habe auch meinen Frieden damit gemacht.

00:03:24: Das ist okay für mich.

00:03:25: Ich kann und werde damit gut leben.

00:03:30: Und ich hab wie gesagt meinen Friede damit gemacht und auch ihr verziehen dass sie es mir nicht sagt.

00:03:38: und seitdem ich das gemacht habe kann ich wieder liebevoll und auch fürsorglich mit ihr umgehen.

00:03:44: Und das ist im Moment jetzt eben gerade eine besondere Relevanz, weil Anfang Dezember musste meine Mutter ins Krankenhaus und in den Gesprächen mit dem Arzt war dann sehr schnell klar.

00:03:56: Er hat gesagt er entlässt sie nicht mehr alleine nach Hause.

00:04:00: Das heißt es hat körperliche Gründe aber es hat vor allem auch geistige Gründe sozusagen, weil ihre Demenz inzwischen doch so stark ist dass er Angst hat, dass das nicht mehr funktioniert.

00:04:12: Also gab es irgendwie drei Aufgaben, drei Fragen.

00:04:15: Erstens stecken wir sie jetzt in einem Pflegeheim gegen ihren erklärten Willen.

00:04:21: Zweite Frage im Würzburg wo sie zu Hause ist und ihr ganzen Leben lang ihre ganze einundneinzig Jahre lang nie raus kam und auch nicht raus wollte oder holen wir sie besser nach München weil sie dann in meiner in unserer Nähe ist?

00:04:37: Und das dritte die dritte Herausforderung war Wir brauchen einen Platz in dem pflegeheim Binden zwei Wochen Um eine Zwischenlösung, solange konnte sie noch im Krankenhaus bleiben.

00:04:46: Aber länger ging das nicht mehr.

00:04:48: und eine Zwischentlösungen also nochmal ein Ortswechsel mehr, das wollten wir unbedingt vermeiden.

00:04:55: Und wirklich die gute News.

00:04:57: Danke ans Leben.

00:04:59: dass meine ich ganz ganz ernst.

00:05:01: Das hat geklappt.

00:05:02: Meine Mutter ist am twenty-zwanzigsten zwölften ins Pflegeheim nach München verlegt worden.

00:05:08: Wir haben es auf dieser Reise begleitet aber meine mutter ist im heim das, was sie nie wollte.

00:05:18: Und dazu kommt und da habe ich echt ein schlechtes Gewissen.

00:05:22: Ich konnte ihr nicht ermöglichen sich irgendwie würdevoll von ihrem Zuhause indem Sie ja jetzt doch über vierzig Jahre gelebt hat, sich würdig zu verabschieden.

00:05:33: Das konnte ich hier leider nicht ermöglichte und da hab' ich echten schlechtes gewissen.

00:05:37: aber es ging nicht.

00:05:42: Meine Schwester und ich, wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht einfach gemacht.

00:05:46: Das könnt ihr mir glauben!

00:05:48: Und wir haben diese Entscheidung dann trotz der äußeren Widerstände meiner Mutter und der inneren Widerstande diesem schlechten Gewissen über ihren Kopf hinweg das Anders zu entscheiden, haben wir diese Entscheidung getroffen und sie eben in das Pflegeheim hier nach München verlegen lassen.

00:06:07: Ich bin mir sicher es ist so ihrem besten Und es ist zu ihrem Wohlergehen und doch ist es gegen ihren erklärten Willen.

00:06:17: Das macht was mit mir, weil sie ist eine erwachsene Frau.

00:06:24: Sie hat ein neunzig Jahre lang ihr Leben gemanagt und jetzt wird über ihren Kopf und gegen ihren Willen entschieden wo sie leben soll die nächsten hoffentlich noch Jahre.

00:06:39: Ich habe wirklich lange und viel mit mir gekämpft und gerungen Und ich habe viel gelernt.

00:06:46: Ich hab gelernt, dass es keine innere Einigkeit braucht um richtig zu handeln.

00:06:55: Es braucht nicht dieses gute Gefühl für eine richtige Entscheidung sondern... ...ich hab gelernt das es irgendwie okay ist zerrissen zu sein und trotzdem zu handelen!

00:07:10: Auch wenn es jetzt ein weiter Bogen ist.

00:07:11: aber ich finde es gerade für Führungskräfte ein ganz heißes Thema Ja, zu sagen okay gut ich bin zerrissen.

00:07:17: Ich weiß nicht ob das richtig ist oder falsch ist aber ich treffe diese Entscheidung damit wir als Firma, als Abteilung, als Einheit hier ins Handeln kommen.

00:07:29: und ich habe nachdem ich diese Entscheidung getroffen hab Schuldgefühle weil ich das Gefühl habe ich habe es über den Kopf meiner Mutter und gegen den Willen meiner Mutter gemacht und das ist ja auch richtig Und das ist eine richtige Entscheidung.

00:07:42: und ich hab Schuld gefühle.

00:07:45: Ich habe gelernt, das ist okay.

00:07:48: Die Schuld darf da sein und die will gefühlt werden, die will wahrgenommen werden aber sie darf da seien und es war trotzdem die richtige Entscheidung.

00:08:02: Und wie oft krämen wir uns im richtigen Leben auch Ja du triffst eine Entscheidung und dann bist du nicht happy damit Dann drifft noch mal neu und bist auch nicht happy mit.

00:08:12: Am Ende war es in der Situation so, es gab keine Entscheidung die alles irgendwie befriedet und unter einen Kopf gebracht hätte.

00:08:25: Ich habe gelernt ich kann innere Klarheit haben ohne innere Harmonie.

00:08:31: Und das ist was total spannendes weil Oft liest man ja und wie oft habe ich da selber auch erzählt, hey du musst ein gutes Gefühl haben.

00:08:39: Und dann ist das die richtige Entscheidung.

00:08:40: und bevor du entscheidest hör auf dein Gefühl und überleg dir was richtiges und und und.

00:08:46: Ich hab hier gelernt dass sich eine richtige Entscheidung treffen kann ohne ein gutes Gefühlen.

00:08:52: Dass beides da sein kann.

00:08:56: Ohne innere Harmonie Klarheit zu haben für die Entscheidung.

00:09:03: Jetzt ist sie also umgezogen im Dezember und gespannt ist, es ist noch nicht zu Ende.

00:09:10: Also mein schlechtes Gewissen ist noch nichts zu Ende, im Gegenteil das fängt jetzt erst irgendwie richtig an.

00:09:15: also meine Frau, meinen Sohn und ich wir sind zu dritt hier in München aus ihrem Umfeld.

00:09:20: Wir haben sie schon ein paar Mal zu uns geholt nach Hause.

00:09:24: Wir besuchen Sie so wirklich jeden zweiten Tag.

00:09:29: Und trotzdem frage ich mich Ist das genug?

00:09:33: Könnte ich nicht noch mehr tun?

00:09:34: Also jetzt war gestern Feiertag Und ich habe es nicht geschafft, sie da zu besuchen.

00:09:39: Weil viel zu tun war und dann hab' ich genau gemerkt dass ich irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte.

00:09:42: Also ich war die zwei Tage davor den Tag davor und den Tag Davor.

00:09:46: Da.

00:09:47: insofern war das voll okay da nicht hinzugehen.

00:09:49: aber ich hab trotzdem mir gesagt Mensch hey go schweiertag hättest du ja mal!

00:09:52: Und ist immer so.

00:09:53: die Frage könnte ich nicht noch mehr tun?

00:09:58: Vielleicht kennst Du das auch vielleicht kennst du das auch dieses Gefühl Es ist irgendwie nie genug.

00:10:05: es könnte immer noch mehr sein Und meine Mutter möchte natürlich mehr, die hätte natürlich als am liebsten wenn wir jeden Tag vorbeikommen.

00:10:14: Wenn wir jeden tag alle drei vorbei kommen und ich bin ehrlich Ich sehe in manchen situationen ihre not In dieser neuen umgebung in dieser fremden umgebungen in diesem allein sein in diesem nicht klarkommen Und ich würde dir gerne helfen.

00:10:28: und ich weiß aber auch meine ressourcen sind begrenzt.

00:10:31: Ich kann nicht jeden tag da sein und ich kann nicht immer zu da sein.

00:10:37: Ich habe auch mein leben Und auf der anderen Seite will ich natürlich mehr, solang sie es noch realisieren.

00:10:44: Solang sie mich noch erkennt!

00:10:46: Wer weiß irgendwann sind diese Momente vorbei und dann ist das vorbei mit dem Kontakt.

00:10:52: auch schade.

00:10:54: In dieser Serissenheit bewege ich mich gerade.

00:10:59: Ich tue was ich kann und habe Schuldgefühle.

00:11:05: Das ist okay.

00:11:06: Dass das spannende beides darf da sein sogar gleichzeitig.

00:11:14: Und diese Ambivalenz in einem Moment, eben hier und jetzt wahrzunehmen – das ist total spannend!

00:11:23: Das erleichtert mich, hilft mir damit, in Frieden zu kommen und zu sagen Heiko es ist okay, beides darf da sein.

00:11:38: ich tue was ich kann und ich habe Schuldgefühle.

00:11:44: Frage an dich als Zuhörer.

00:11:46: Wie geht es dir denn damit, wenn ich das erzähle?

00:11:50: Wie geht's dir im Umgang mit deinen vielleicht älteren, vielleicht pflegebedürftigen Eltern?

00:11:56: Was ist deine Meinung zu dem Thema?

00:12:00: Ich freue mich über Kommentare unter dem Video.

00:12:04: Bin gespannt wie deine Erfahrungen mit diesem Thema sind!

00:12:14: Schuldgefühle sind Hinweise, nicht Handlungsanweisungen.

00:12:19: Ich muss nicht jedem Gefühl nachgehen und ich muss auch nicht diesem Schuldgefühl nachgeben, sondern ich kann immer noch abwägen und verantwortlich handeln – verantwortliche für meine Mutter aber auch verantwortlicher für mich.

00:12:33: Denn Verantwortung übernehmen heißt nicht Selbstaufgabe.

00:12:37: Verantwortung für andere übernehmen heisst nicht Selbstoffgabe.

00:12:41: Verantwortung in der Firma übernehmen heißt nicht Selbstaufgabe, sondern es geht immer darum dass ich Verantwortung auch für mich selbst übernehme.

00:12:54: Und ich habe gelernt die richtige Entscheidung muss sich nicht gut anfühlen und das ist was.

00:13:00: da hätte ich noch vor vier Wochen etwas ganz anderes behauptet ja aber es ist total spannend.

00:13:07: das ist die richtige entscheidung.

00:13:09: ich hab kein gutes gefühl und es ist trotzdem die richtige Wenn du vor ähnlichen Situationen stehst, sei es mit deinen Eltern und deiner Familie.

00:13:22: Sei es aber auch in der Firma.

00:13:24: überlegt dir genau was liegt im Deiner Verantwortung?

00:13:29: Und was liegt nicht in Deiner Verantwortung?

00:13:33: Wo sind die Grenzen dessen, was Du tun kannst?

00:13:36: Wo ist die Grenze dessen was Du tun kannst so dass es Dir selbst noch gut geht?

00:13:42: Welches Gefühl will gerade gefühlt werden?

00:13:47: Gefühle wollen gefüllt werden.

00:13:49: Ihr sollt nichts damit anfangen, ihr sollt nix dagegen tun und mitmachen.

00:13:54: Gefühlen wollen geführt werden, sonst nichts.

00:13:57: Also geht es darum diese Schuld dieses nicht genug sein die Scham was auch immer dahinter steckt zu fühlen.

00:14:04: Es zu akzeptieren ist da sein zu lassen Und dann aus dieser Mitte heraus die richtige Entscheidung zu treffen und zu handeln.

00:14:15: das heißt Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung für mich und für andere.

00:14:19: Und im Balance diese Verantwortung zu Übernehmen.

00:14:22: darum geht es.

00:14:24: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:14:27: Ich wollte das gerne mit euch teilen weil's mich im Moment in die letzten Wochen wirklich sehr viel beschäftigt hat.

00:14:35: wenn euch diese persönliche Geschichte gefallen hat dann freue ich mich natürlich wenn ihr es liked Wenn ihr es kommentiert wenn ihr fünf Sterne vergebt wenn ihr mich weiter empfehlt Wenn ihr gut über diesen Podcast redet, du hilfst mir sehr diesen Podcast bekannter und breiter zu machen.

00:14:52: Vielen Dank dafür!

00:14:55: Zusammenfassend innere Klarheit ist wichtiger als äußere Zustimmung habe ich mir hier aufgeschrieben und das ist das was ich meine.

00:15:03: diese Ambivalenz auszuhalten sie da sein zu lassen und gegen den Äußeren Widerstand dann die richtige Entscheidung zu treffen Das ist wahrer Verantwortung.

00:15:16: Wahrer Verantwortung auch für den anderen, warer Verantwortung für mich.

00:15:21: und diese Ambivalenz ist kein Zeichen von Schwäche sondern im Gegenteil.

00:15:27: Und ich finde wichtiger denn je gerade in Zeiten wie diesen wo ja ständig alles nur noch als richtig und falsch gut und böse schwarz und weiß dargestellt wird und weil es einfach Klicks-und Aufmerksamkeit generiert Ja?

00:15:39: Im richtigen Leben gibt's immer beide Pole Es gibt immer Yin-Yang.

00:15:45: Ja, es gibt immer keinen Tag ohne Nacht, kein Hell ohne Dunkel, kein Laut ohne Leise.

00:15:50: Hannah Arendt hat mal gesagt und das ist auch der Motto eines bekannten Podcasts hier in Deutschland.

00:15:55: Wahrheit gibt es nur zu zweien!

00:15:59: Und ich finde... Das ist ganz wichtiges Learning für mich erlebt zu haben dass es Beides gibt.

00:16:07: Ich tue was ich kann und ich habe Schuldgefühle und beides darf da sein und beides ist die Wahrheit.

00:16:17: Und das auszuhalten, ist mir schwer gefallen aber es zu erkennen hat mir gut getan denn Nähe und die Nähe zu meiner Mutter kann alte Konflikte beruhigen ohne dass wir sie vorher lösen müssen.

00:16:34: Das ist der spannende Aspekt daran.

00:16:36: ja also wenn man diese Verstimmung zwischen mir und meine Mutter betrachtet Die Nähe beruhigt diesen Konflikt als nicht gelöst Aber er ist beruhigend Und eine gute Freundin hat mir in dieser Diskussionszeit da vor Weihnachten einen wunderschönen Satz mitgegeben, ja im Bezug auf unsere alten Eltern.

00:16:58: Es geht heute nicht mehr darum was unsere Eltern für uns sind sondern es geht jetzt in dieser Lebensphase darum was wir für sie sein können.

00:17:09: und vielleicht geht's im Leben ja gar nicht darum innere Widersprüche immer auf zu lösen sondern darum sie auszuhalten, um zu fühlen und zu uns zu nehmen.

00:17:25: Und trotz oder vielleicht deswegen verantwortlich zu handeln und Verantwortung zu übernehmen für mich und für meine Umwelt in diesem Fall für meine Mutter.

00:17:39: Wir hören uns dann wieder in zwei Wochen.

00:17:42: Dann wie gesagt mit dem bereits angekündigten besonderen Gast.

00:17:45: Chris Lorenz wird bei mir sein ein ganz feiner Mensch, den ich sehr schätze und wir werden sprechen über seinen Weg als Lehrer von der Technoszene über die Psychologie bis zum Schamanismus und darüber hinaus.

00:18:01: Ich verspreche euch es wird eine super spannende Folge werden und ich freue mich wenn wir uns in zwei Wochen wieder sehen.

00:18:12: kommt gut durch die Zeit.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.